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    <updated>2026-09-28T21:55:19+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Inkontinenz</title>
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                                            Noch immer ist Inkontinenz ein Tabuthema, obwohl es in Deutschland zwischen 4-6 Mio. Betroffene gibt. Hier klären wir Sie über die Krankheit auf und geben wertvolle Tipps, wie Sie als Betroffener oder Pflegender mit der Krankheit umgehen können. 
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   Inkontinenz – (k)ein Tabuthema   
 Inkontinenz selbst ist keine Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung. Inkontinenz bezeichnet ein Symptom, das den nicht selbstbestimmten Ort und Zeitpunkt der Entleerung von Blase (Harninkontinenz) und Darm (Stuhlinkontinenz) beschreibt. Die Dunkelziffer der an Inkontinenz leidenden Personen ist hoch, denn oftmals sprechen Betroffene nicht darüber und versuchen mit selbst gemachten Binden und Windeln die Peinlichkeit zu umgehen, in Sanitätsfachgeschäften und Apotheken geeignete Hilfsmittel zu kaufen. Die Angst, durch Geruch oder Feuchtigkeit auf der Kleidung aufzufallen, lässt Betroffene nur allzu häufig den Rückzug aus sozialen Bindungen antreten. In der Folge kann es zu Vereinsamung, Depressionen und zunehmender sozialer Isolation kommen. Noch immer ist Inkontinenz ein Tabuthema, obwohl es in Deutschland zwischen 8 und 10 Mio. Betroffene gibt. Die Dunkelziffer wird auf das Doppelte geschätzt.&amp;nbsp; 
  Klassifikation von Inkontinenz  
 Es gibt zahlreiche Klassifizierungen von Inkontinenz. Nachfolgend sind die häufigsten aufgelistet: 
 
 Stress- bzw. Belastungsinkontinenz: Typischer, unwillkürlicher Urinabgang bei Belastung, zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen, Treppen steigen, beim Sport oder beim Heben schwerer Lasten, da der Verschlussmechanismus der Blase versagt. Dies ist bei Frauen die häufigste Inkontinenzform, bei Männern gelegentlich nach einer Prostatektomie. 
 Dranginkontinenz: Man spürt plötzlich, dass man muss, kann es aber nicht mehr halten. Ursache hierfür ist ein hyperaktiver Blasenmuskel. 
 Überlaufinkontinenz: Bei chronischer Blasenüberdehnung mit Anstieg des in der Blase herrschenden Drucks beginnt der Urin zu tröpfeln. Ein normaler Harnstrahl kann unter Umständen nicht mehr hergestellt werden. Dies tritt mitunter bei älteren Männern mit einer vergrößerten Prostata auf, bei denen ein Abflusshindernis besteht, aber auch bei Diabetiker/innen mit Überlaufblase.&amp;nbsp; 
 
  Woher kommt Inkontinenz?  
 Sowohl Harn- als auch Stuhlinkontinenz sind meist Symptome einer anderen Krankheit. Physische und psychische Ursachen können der Auslöser sein. Daher müssen bei Inkontinenz die Ursachen erkannt und behandelt werden.&amp;nbsp;    Ursachen für Harninkontinenz können sein: 
 
 Diabetes mellitus 
 Hormonelle Störungen 
 Stoffwechselerkrankungen 
 Psychische (psychosomatische) Störungen 
 Infektionen 
 Harnblasen- oder Harnröhrenentzündungen 
 u. v. a. 
 
 Ursachen für Stuhlinkontinenz sind ebenso vielfältig. Schließmuskel, Beckenboden, Nervensystem und Mastdarm spielen bei der Stuhlausscheidung eine entscheidende Rolle. Sind einzelne Faktoren dieses Zusammenspiels gestört, kann dies zur Stuhlinkontinenz führen. Aber auch körperliche Veränderungen wie Hämorrhoiden, eine Verletzung des Schließmuskels nach einer Entbindung oder Dammschnitt, aber auch Tumore können für eine Stuhlinkontinenz ursächlich sein.&amp;nbsp; 
  Wie behandelt man Inkontinenz?  
 Inkontinenz ist meist ein Symptom. Dementsprechend ist in erster Linie eine Therapie der zugrundeliegenden Grunderkrankung zu gewährleisten. Durch verschiedene Hilfsmittel kann man während der anhaltenden Inkontinenz die Lebensqualität erhalten und so&amp;nbsp;einem Rückzug aus dem sozialen Umfeld vorbeugen.&amp;nbsp;    Bei vielen Formen der Inkontinenz können aber auch durch spezielle Trainingsmaßnahmen deutliche Verbesserungen erreicht werden. Ihr Arzt kann Ihnen bei der Beratung sicher geeignete Möglichkeiten aufzeigen.&amp;nbsp; 
  Inkontinent – wie geht man damit um?  
 Unabhängig davon ob es sich um eine temporäre Inkontinenz handelt oder man dauerhaft damit&amp;nbsp;leben muss, ist es wichtig, dass man möglichst wenig Lebensqualität verliert. Um den Alltag trotz dieses Krankheitszeichens meistern zu können, gibt es verschiedene Hilfsmittel, die&amp;nbsp;dem Betroffenen das Leben erleichtern und erlauben, ohne Angst vor Blamage durch feuchte Kleidung und Geruch aus dem Haus zu gehen. Windeln und Höschen mit Einlagen verhindern den schamvollen Moment. Auch ein Schwimmbadbesuch ist mit den passenden Produkten möglich! 
  Entdecken Sie unsere Themenwelt Inkontinenz!  
 
 
 
     
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            <title type="text">Demenz</title>
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                                            Als Angehöriger eines Demenzpatienten ist es nicht einfach zu ertragen, dass der Demenzkranke nicht mehr der Person gleicht, die man zuvor kannte. Wichtig es ist jedoch, Geduld zu haben und einen Weg zu finden die Kommunikation aufrecht zu erhalten. So können Sie auch in schwe...
                                        ]]>
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 Was ist Demenz? 
 Demenz ist eine der häufigsten Krankheitssyndrome im Alter. Sie führt zu Störungen von Gedächtnis, Auffassung, Orientierung, Lernfähigkeit, Rechnen, Urteilsvermögen sowie der Sprache. Zudem kommt es zu Veränderungen des sozialen Verhaltens sowie dem Verlust der emotionalen Kontrolle. Eine Demenz ist keine Krankheit, sie ist ein Komplex aus verschiedenen Symptomen, dem unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Demenz ist ein Oberbegriff für mehr als 50 Krankheitsformen. Die bekanntesten Klassifizierungen sind im Folgenden erläutert. &amp;nbsp;    
  Klassifikation von Demenz:   
&amp;nbsp;
 Der kortikalen Demenz liegt eine Veränderung in der Hirnrinde zugrunde. Bei der subkortikalen Demenz sind die Bereiche unterhalb der Hirnrinde oder tiefere Schichten des Gehirns von einer Veränderung betroffen. Diese Einteilung ist nicht unproblematisch, da es zahlreiche Misch- und Übergangsformen gibt. &amp;nbsp; 
 Alzheimer-Demenz: 
Die Alzheimer-Demenz ist die häufigste Form und betrifft rund 60% der Demenzerkrankten. Bei dieser Form werden durch Störungen des Gleichgewichts des Botenstoffs Glutamat, Nervenzellen zerstört. Man spricht auch von einer neurodegenerativen Demenz. Bei der Behandlung dieser Form ist es wichtig, die Störungen im Bereich der Botenstoffe durch Gabe von Antidementiva positiv zu beeinflussen. 
 Frontotemporale Demenz: 
 Die frontotemporale Demenz geht zunächst vor allem mit der Veränderung der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens einher. Anzeichen dieser Form sind unter anderem unkonzentriertes Verhalten, Vernachlässigen der Pflichten sowie abnehmendes Interesse gegenüber Angehörigen und Hobbys. Teilnahmslosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität und Verletzung sozialer Normen sowie eine fehlende Krankheitseinsicht können zudem Symptome dieser Demenz-Form sein. Im weiteren Verlauf führt die frontotemporale Demenz zu Sprachstörungen und Gedächtnisstörungen.&amp;nbsp; 
 Lewy-Körperchen Demenz: 
 Die Lewy-Body-Demenz ist eine Form von Demenz, die der Alzheimer-Krankheit ähnelt. Bei dieser Form lagern sich Eiweißreste in den Nervenzellen des Gehirns ab. Das kann unter anderem zu Sinnestäuschungen führen. Die Betroffenen sehen Dinge, die gar nicht da sind, wie beispielsweise Menschen und größere Tiere. Selten kann auch eine akustische Halluzination auftreten. Hierbei hören die Betroffenen nicht vorhandene Stimmen, Musik oder Geräusche. &amp;nbsp;  
 Vaskuläre Demenz: 
 Eine vaskuläre Demenz entsteht häufig aufgrund von Durchblutungsstörungen. Schlaganfallartige Symptome und eine Verschlechterung der Hirnleistung können dabei die Folge sein. Betroffenen fällt es schwer sich zu orientieren und zu konzentrieren. Die vaskuläre Demenz kann sich durch schnell wechselnde Emotionen, wie zwischen Lachen und Weinen, äußern. Im Verlauf können Halbseitenlähmung, Gangstörungen, Inkontinenz und gesteigerte Muskeleigenreflexe auftreten.&amp;nbsp; 
 Sekundäre Demenzen: 
 Sekundäre Demenzen beschreiben nicht-hirnorganische Grunderkrankungen. Bei erfolgreicher Behandlung der Grunderkrankungen können sich die Gedächtnisstörungen zurückbilden. Ursachen für eine sekundäre Demenz können z.B. Stoffwechselstörungen, Schilddrüsenerkrankungen oder ein Mangel an Vitamin B12, Alkoholismus oder andere chronische Vergiftungen und Infektionskrankheiten wie Hirnhautentzündungen, AIDS oder die Creutzfeldt-Jakob-Krankeit sein.&amp;nbsp;   
  Wie geht man damit um?    
 Dementiell veränderte Menschen können ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen und sind in ihren sozialen sowie alltäglichen Lebensweisen stark eingeschränkt. Oft sind Demenzkranke aggressiv und unfreundlich, da sie Handlungen und Situationen nicht mehr verstehen können. Wichtig als Angehöriger ist es, geduldig zu sein und sich in den Betroffenen einzufühlen. Achten Sie dabei aber auch auf Ihre eigenen Kräfte und nehmen sie wenn nötig Hilfe in Anspruch. Weitere Tipps für Pflegende finden Sie in unserem  Ratgeber . 
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            <title type="text">Osteoporose</title>
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                                            Vor allem im Alter steigt das Risiko für Knochenbrüche aufgrund von Knochenschwund. Hier geben wir Ihnen nützliche Tipps wie Sie der Krankheit vorbeugen können. 
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 Osteoporose - was ist das? 
 Knochen sind den unterschiedlichsten Anforderungen im täglichen Leben ausgesetzt. Um diesen zu entsprechen, muss ein perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Knochen aufbauenden und Knochen abbauenden Zellen herrschen. Bei der Osteoporose ist genau dieses Zusammenspiel empfindlich gestört. Wenn der Knochenabbau überwiegt, lässt die Belastbarkeit nach und der Knochen wird immer poröser. Das Risiko für Knochenbrüche steigt in der Folge stark an. 
 Über viele Jahre hinweg verläuft das Krankheitsbild der Osteoporose ohne symptomatische Anzeichen. Dies hat zur Folge, dass die Krankheit oftmals zu spät erkannt wird. Dabei zählt Osteoporose mittlerweile zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Weltweit    erleidet jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab 50 Jahren eine Fraktur, die auf die Krankheit zurückzuführen ist  . Umso wichtiger ist es deshalb, schwerwiegenden Krankheitsverläufen vorzubeugen.   
  Klassifikation von Osteoporose:   
 
 Die primäre Osteoporose wird durch das Altern verursacht. Mit rund 95% der Betroffenen ist sie die am häufigsten auftretende Form der Osteoporose. Bei Frauen tritt Osteoporose in der Regel ab Beginn der hormonellen Umstellung der Wechseljahre auf. Bei Männern deutlich später. 
 
 
 Die sekundäre Osteoporose wird durch den Lebensstil des Patienten, medizinische Behandlungen oder andere Erkrankungen verursacht und tritt bei rund 5% der Betroffenen auf. &amp;nbsp; 
 
  Durch Vorbeugung schwerwiegende Folgen verhindern:   
 Unsere Mobilität wollen wir möglichst ein Leben lang behalten. Die Hüfte ist dabei der Dreh- und Angelpunkt unseres Körpers. Das Hüftgelenk verbindet Becken und Beine miteinander und erlaubt uns, uns fortzubewegen. Gerade mit zunehmendem Alter kann Gangunsicherheit zu Stürzen führen. Etwa 40% der Menschen über 65 Jahre stürzen mindestens einmal im Jahr. Aber auch jüngere Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen sind betroffen. Der gefürchtete Oberschenkelhalsbruch kann zu monatelanger Immobilität führen, die wiederum schwerwiegende Folgen mit sich bringen kann. Auch ein schlechter Lebensstil kann Osteoporose begünstigen. Durch unterschiedliche Maßnahmen können schwerwiegende Krankheitsverläufe verhindert werden. 
 
 Regelmäßige Bewegung kann dabei helfen, Knochen aufzubauen und den Knochenabbau zu verlangsamen. Etwa 30 Minuten am Tag reichen hierfür schon aus.  
 
 
 Ausreichende Mengen an Vitamin D (Sonnenlicht) helfen dem Körper wichtiges Calcium aufzunehmen. 
 
 
 Rauchen verringert die Calciumabsorption im Körper und führt so zu erhöhtem Verlust der Knochendichte. 
 
 
 Täglicher Alkoholkonsum kann zu einer verminderten Knochenbildung führen. 
 
 
 Es wird empfohlen, koffeinhaltige Getränke wie Cola und Kaffee zu reduzieren. Mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag können das Risiko für Osteoporose erhöhen. 
 
 
 Den langfristigen Gebrauch von Kortikosteroiden möglichst vermeiden. 
 
 
 Es wird empfohlen, Essstörungen therapeutisch behandeln zu lassen. 
 
 
 Um Stürze vorbeugend zu vermeiden, sollten niedrige und rutschfreie Schuhe getragen, mögliche Unfallgefahren im Haushalt beseitigt und für ausreichende Beleuchtung gesorgt werden. &amp;nbsp; 
 
  Unser Mehrwert für Sie:   
 In unserer Themenwelt &quot;Hüftschutz&quot; finden Sie vele wertvolle Informationen rund um Sturzursachen und -folgen, Präventionsmaßnahmen und die suprima Hüftprotektor-Systeme. 
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